Lophel Ling Boarding School
Lophel Ling heißt “Insel des erwachenden Geistes”. Der Name für dieses Projekt wurde vom Dalai Lama persönlich ausgewählt. Die Schule wurde gebaut für tibetische Flüchtlingskinder, deren Eltern in verschiedenen Seitentälern des Mananggebiets als Kleinbauern- oder Tagelöhner leben. Begonnen wurde der Schulbau 1997, damals für 20 Kinder. Kurz darauf waren ein Internatsgebäude mit Küche und Schlafräume fertiggestellt. 2003 kam ein zusätzliches Gebäude mit großem Speisesaal, neuer großer Küche und Lehrerwohnung dazu. Ganz wichtig war auch die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und sanitären Anlage.
Zur Zeit gehen dort 36 Buben und 44 Mädchen im Alter von 5 bis 11 Jahren zur Schule. 20% der Schulplätze sind einheimischen Manangi-Kindern vorbehalten. Der gute Kontakt zwischen Flüchtlingen und Einheimischen ist dabei ein wichtiges Anliegen. Die Schüler werden in der Lophel Ling School unter anderem in Tibetisch, Nepali, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften unterrichtet.
Nach Beendigung der Grundschule besuchen fast alle Kinder die tibetischen High Schools in Pokhara oder Kathmandu.
Die Nepal Initiative finanziert über Spenden aus Deutschland die Lehrergehälter, das Schulmaterial, die Verpflegung und Kleider der Kinder sowie den Unterhalt der gesamten Anlage.
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