Corona in Nepal 

Die globale Pandemie hat auf dem indischen Subkontinent besonders hart zugeschlagen. Wie ist es hierbei um unsere Kinder in Nepal bestellt? 

Nachdem die Infektionswelle das Land erst sehr spät erreicht (bzw. anfangs nicht wahrgenommen werden wollte), befindet sich auch Nepal seit vielen Monaten im Lockdown.

Nach dem großen Erdbeben und der indischen Wirtschaftsblockade ist dies bereits der dritte Tiefschlag innerhalb von fünf Jahren! 

Homeschooling an der Lophel Ling School 

Als Antwort auf die landesweite Schließung von Schulen improvisieren unsere Lehrer an der Lophel Ling School seit Monaten mit digitalen Unterrichtsmethoden.

Dies in einer Gegend, die gerade einmal über eine spärliche Stromversorgung verfügt. 

Schulleiter Gonpo zeichnet den Unterricht täglich per Smartphone auf Video auf und verschickt die Clips in die Heimatdörfer der Kinder. Digital nicht erreichbare Kinder werden per Boten mit den aktuellsten Unterrichtseinheiten (auf Papier) versorgt. Die Investition von Spendengelder in ein schuleigenes Laptop und in eine autarke PV Stromversorgung hat sich damit doppelt bezahlt gemacht. 

Selbstversorgung im Rangeen Home 

Glücklicherweise konnten wir die Corona-Schließung des Rangeen Home bislang verhindern. 

Alle Kinder erhalten seit dem Lockdown täglich hauseigenen Unterricht, die Größeren nehmen zusätzlich am regelmäßigen Online-Unterricht ihrer Schule teil. 

Bereits im ersten Jahr nach Fertigstellung des neuen Kinderheims erweist sich unser biologischer Gemüseanbau nun als vernünftige Investition in eine krisenfeste Selbstversorgung. 

7 neue Kinder im Rangeen Home 

So sehr das öffentliche Leben in stagniert, so sehr florieren die Missstände im Land. 

Gleich sieben bedürftige Kinder stehen aktuell auf der Aufnahmeliste des Kinderheims. 

Ob wir sie demnächst hoffentlich in die Rangeen Familie integrieren dürfen, hängt mehr denn je vom Wohlwollen des nepalesischen Behördenapparates ab….